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Gemeinschaftsbildender Klassenunterricht

In der modernen Gesellschaft, die immer mehr von Individualismus und Hektik im Alltag geprägt ist, gewinnt der gemeinschaftsfördernde Unterricht an Bedeutung.

Der Pädagoge hat zusätzlich zu seinem Kerngeschäft, dem Vermitteln von Lerninhalten, die wichtige Aufgabe, aus seiner ihm anvertrauten Schar von Individuen eine Gemeinschaft zu bilden.

Er schafft ein Lernklima, in dem sich alle Beteiligten aufgehoben fühlen und angstfrei lernen können. Gegenseitiger Respekt und Toleranz prägen den Alltag einer gesunden Klassengemeinschaft. Die Lehrperson vermittelt - nicht zuletzt durch ihr Vorbild – einen wohlwollenden Umgang unter den Lernenden, in dem alle in ihrer individuellen Eigenart ihren Platz finden können. Niemand wird ausgelacht oder blossgestellt. Alle fühlen sich ernst genommen.

Die Begabungen der Kinder können sich nur bei einer guten Lernatmosphäre vollumfänglich entfalten. Jeder Lernende bringt sich mit seinen Erlebnissen, seinem Wissen und seinem individuellen Wesen in die Gemeinschaft ein. Der Pädagoge greift diese wertvollen Beiträge auf und baut sie in seinem Unterricht ein. Es entsteht ein buntes, reichhaltiges Puzzle an Wissen.

Die Klassengemeinschaft bietet den Schülerinnen und Schülern Gelegenheit, voneinander lernen zu können. Sie nehmen aufeinander Bezug, hören sich zu und gehen aufeinander ein.

Unter der kundigen Anleitung des erfahrenen Pädagogen wird die Klasse zu einer gesunden Gemeinschaft, in der sie alles lernen, was sie später in der Gesellschaft und Demokratie brauchen. Was für ein Unterschied zum hochstilisierten selbstgesteuerten Lernen, wo jeder einzelne nur sein eigenes Fortkommen im Blick hat!

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