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Unser Anliegen

Die Spatzen pfeifen es fast täglich von den Dächern: Die Volksschule ist nicht mehr, was sie einmal war. In den letzten Jahrzehnten sind Reformen eingeführt worden, wie Integration, selbstorganisiertes Lernen, individualisiertes Lernen, neue Schulmodelle, usw. Die Mängel der Schulbildung werden aber nicht etwa kleiner, sondern Jahr für Jahr grösser. Die Bildungsverantwortlichen machen aber immer in der gleichen Richtung weiter. Jetzt soll all diesen "Verschlimmbesserungen" mit dem Lehrplan 21 noch ein gemeinsamer pseudogesetzlicher Rahmen verpasst werden. 

Die Interessengemeinschaft «Eine Schule für unsere Kinder» ist eine Gruppe von Eltern, Lehrern und von weiteren besorgten Bürgern. Sie setzt sich dafür ein, dass die Volksschule ihren von der Verfassung vorgesehenen Zweck erfüllt, wie:

  • Orientierung an christlichen, humanistischen und demokratischen Wertvorstellungen,
  • Vermittlung von grundlegenden Kenntnissen und Fertigkeiten,
  • Anstreben einer ganzheitlichen Entwicklung der Kinder zu selbständigen und gemeinschaftsfähigen Menschen und
  • Förderung aller Kinder gleichermassen.

Ein Schritt auf diesem Weg ist, dass der von der D-EDK verabschiedete Lehrplan 21 im Kanton Zürich nicht eingeführt wird.

Fast acht Jahre lang haben Bildungs«experten» hinter mehr oder weniger verschlossenen Türen über dem Lehrplan 21 gebrütet - eine breite Diskussion in der Öffentlichkeit war nicht erwünscht. Herausgekommen und nun auch in der überarbeiteten Druckversion vorhanden ist ein Monstrum von 470 Seiten und Tausenden von Kompetenzen.

Ideologischer Hintergrund ist eine Theorie, die in den letzten Jahren auch in der Pädagogik Einzug gehalten hat und die «Konstruktivismus» genannt wird. Demnach wird behauptet, dass es keine verbindlichen Wahrheiten gebe und daher jeder seine eigene Wahrheit konstruieren müsse. Auf die Schule und aufs Lernen bezogen bedeutet dies folglich eine Abkehr vom bewährten ganzheitlichen Bildungsverständnis.

Den Rahmen für diese für die ganze Gesellschaft verhängnisvolle Entwicklung bildet das Ziel der OECD (Organisation für wirtschaftliche (!) Zusammenarbeit und Entwicklung), weltweit die Bildungssysteme zu vereinheitlichen, vergleichbar und kontrollierbar zu machen. Mit den dafür entwickelten Pisa-Tests werden auch in der Schweiz seit Jahren Schulreformen begründet und in die Wege geleitet.

Diesem Treiben wollen wir mit der Initiative«Lehrplan vors Volk» Einhalt gebieten.

Auf dieser Website informieren wir Sie über unser Anliegen, die Einführung des Lehrplans  21 im Kanton Zürich zu verhindern. Gerne können Sie den Unterschriftenbogen herunterladen und unterschreiben.

Gültiges Volksschulgesetz des Kantons Zürich vom 7.2.2005

§2 Abs 4

Die Volksschule vermittelt grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten; sie führt zum Erkennen von Zusammenhängen. Sie fördert die Achtung vor Mitmenschen und Umwelt und strebt die ganzheitliche Entwicklung der Kinder zu selbstständigen und gemeinschaftsfähigen Menschen an. Die Schule ist bestrebt, die Freude am Lernen und an der Leistung zu wecken und zu erhalten. Sie fördert insbesondere Verantwortungswillen, Leistungsbereitschaft, Urteils- und Kritikvermögen sowie Dialogfähigkeit. Der Unterricht berücksichtigt die individuellen Begabungen und Neigungen der Kinder und schafft die Grundlage zu lebenslangem Lernen.

Weiterführende Artikel

«Die Schule braucht Nachhilfe» Eine Langzeitstudie zeichnet ein kritisches Bild der Zürcher Sekundarschule. Von Daniel Schneebeli, Tages Anzeiger vom 20.3.2015